Kabelendverschlüsse

Kabelendverschlüsse werden bei Routine-, Sample- und Typprüfungen von kunststoffisolierten Mittel- und Hochspannungskabeln nach IEC 60840 (30-150kV), IEC 62067 (150-550kV), IEC 60060-1, IEC 60060-2 und IEC 60270 verwendet. Sie sind die Verbindung zwischen Prüfling und Hochspannungsprüfsystem. In Abhängigkeit der Prüfspannung des zu prüfenden Kabels gibt es zwei unterschiedliche technische Ausführungen von Kabelendverschlüssen:

Ölisolierte Kabelendverschlüsse EKP werden bei Kabelprüfungen von Mittelspannungskabeln bis zu einer Prüfspannung von 100 kV eingesetzt.

Wasserisolierte Kabelendverschlusssysteme CETS werden bei Kabelprüfungen von Mittel-, und Hochspannungskabeln bis zu einer Prüfspannung von 75 kV bis 800 kV eingesetzt. Sie bestehen aus den beiden Wasserendverschlüssen und der dazugehörigen Wasseraufbereitungsanlage. Letztere führt die bei der Kabelprüfung entstehende Verlustwärme über einen geschlossenen Wasserkreislauf ab und überwacht gleichzeitig die Leitfähigkeit des deionisierten Wassers.

AnwendungenEKP- type

  • Wechselspannungsprüfungen
  • Impulsspannungsprüfungen
  • Teilentladungsmessungen
  • Verlustfaktormessungen
  • Routine-, Sample- und Typprüfungen

Vorteile ölisolierter Kabelendverschlüsse (EKP)

  • Einfache Verbindung des Prüflings mit dem Ölendverschluss durch Steckkontakt
  • Verwendung von Standard-Transformatorenöl als Isoliermedium
  • Kompakte Bauweise

  

Vorteile Wasserisolierte Kabelend-
verschlusssysteme (CETS) CETS-type

  • Minimierung der elektrischen Belastung der Wasserendverschlüsse durch intelligente Steuerung der Leitfähigkeit
  • Keine Verschmutzung des Prüflabors durch die Verwendung von Wasser
  • Geringer Teilentladungspegel
  • Schnelle Montage des Prüflings im Wasserendverschluss durch Schnellverschlüsse
  • Optionale Schutzelektroden für Verlustfaktormessung erhältlich
  • Optionale Motorsteuerung für die Höheneinstellung Einstellwinkel des Wasserendverschlusses erhältlich

Technische Parameter/Systemtypen